Gelungener Auftritt an der ExpoHorse

Sonntag, 2. Dezember 2018

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Der Stand von Stiftung und Verein Pro Pferd ist gut besucht. 


Die Premiere ist geglückt. Nach drei Tagen ExpoHorse hat Patrick Zurbuchen als Geschäftsführer der Stiftung Pro Pferd eine positive Bilanz hinter den ersten Auftritt von Stiftung und Verein Pro Pferd an einer Publikumsmesse gezogen.   «Die Stiftung konnte einem breiten Publikum und bedeutenden Unternehmen in der Pferdebranche näher gebracht werden. Zudem gelang es, mehrere Besucherinnen und Besucher für eine Mitgliedschaft im Verein Pro Pferd zu begeistern.» Besonders letzter Punkt ist von Bedeutung, denn als Gönnerverein ist der Verein Pro Pferd die Basis dafür, dass die Stiftung regelmässig Forschungsprojekte finanzieren kann. Und je mehr Mitglieder der Verein hat, desto mehr Beiträge lassen sich dafür sprechen. Darüber hinaus tragen die vielen Reiterinnen und Reiter unter den Vereinsmitgliedern mit ihren Inputs massgeblich zum Praxisbezug der Forschungsprojekte bei.

Der Auftritt von Pro Pferd erfolgte zusammen mit dem Fachmagazin Kavallo. Und im Forum zum Thema «Pferdeausbildung und Reitweisen» stiess der Vortrag von Selma Latif über den Brennpunkt Pferderücken auf riesiges Interesse. Entsprechend wird die weitere Auswertung der Daten, die in einer landesweiten Studie erfasst wurden, mit Spannung erwartet.

Monty Roberts an der Vetsuisse-Fakultät

Dienstag, 20. November 2018

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Der «Pferdeflüsterer» mit dem Ausschuss des Stiftungsrates. Von rechts nach links: Ueli Stüssi, Monty Roberts, Brigitte von Rechenberg, Lucas Anderes und Peter Jegen.


Er ist schon 83 Jahre alt. Doch begeistern kann Monty Roberts noch immer. Das ist dem Amerikaner auch an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich gelungen, wo er sich am Dienstag auf Initiative von Prof. Dr. med. vet. Brigitte von Rechenberg mit dem Projektausschuss der Stiftung Pro Pferd traf und danach vor Studenten und Interessierten der Fakultät referierte. Roberts lehrt die Sprache der Pferde, die er Equus nennt. Grundlage dieser Sprache ist eine auf Vertrauen basierende Kommunikation. Denn für den «Pferdeflüsterer» ist Gewalt im Umgang mit Pferden kein probates Mittel. Deren negativen Auswirkungen hat er als Sohn eines gewalttätigen Vaters am eigenen Leib erfahren. Ein guter Trainer erreiche, dass ein Pferd das mache was er wolle. Ein hervorragender Trainer aber bewirke, dass auch das Pferd das machen will, was der Trainer wolle, sagte Monty. 

Der weltbekannte Amerikaner ist Patron der Stiftung Pro Pferd und Ehrendoktor der Vetsuisse-Fakultät der Uni Zürich. Seit Jahren befasst er sich auch mit Menschen, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Monty Roberts plädiert indes dafür, den englischen Ausdruck PTSD (post traumatic stress disorder) auf PTSI (post traumatic stress injury) zu ändern. Weil eine Störung, beispielsweise eine körperliche Verstümmelung, nicht einfach zu heilen sei - im Gegensatz zu einer Verletzung (injury), die geheilt werden könne. Mit seinem Konzept des  Join up sei das erstaunlich gut möglich, was dem Umgang mit den Pferden ein ganz neues und überaus interessantes Betätigungsfeld öffne.

Der Thematik der Interaktion zwischen Mensch und Pferd will sich auch die Stiftung Pro Pferd verstärkt annehmen. Wie der Mensch auf das Pferd wirkt, und wie das Pferd auf den Menschen, soll wissenschaftlich erforscht werden.

Erfolgreiches Symposium PFERDE 2018

Samstag, 3. November 2018

  Es gehört ja eigentlich schon zur Tradition, dass die Sympoisen PFERDE, die Corinne Hauser im Schulterschluss mit dem Verein Pro Pferd organisiert, auf grossen Anklang stossen. So hat auch das Symposium 2018, das sich dem Thema Huf widmete, für ein volles Haus an der Vetsuisse-Faktultät der Uni Zürich gesorgt. Im Demonstrationshörsaal gab es jedenfalls an diesem Samstg keinen einzigen freien Platz mehr.

Prof. Mike Weishaupt legte mit seinem Referat die wissenschaftliche Grundlage des Symposium PFERDE 2018. Dabei wurde über den Huf hinausgeschaut, wie schon der Titel der Weiterbildung verriet: «Der Huf und die Diagonalität». Nach den biomechanischen Fakten rund um den Huf berichteten die Hufschmiede Ruedi Blumer und Aron Gygax aus ihrer Arbeit und gaben den Zuhörern mit auf den Weg, nicht zu lange zuzuwarten mit einem neuen Beschlag. Dabei dürfe das Pferd nicht als Ganzes vergessen werden. Barhufpflege und alternativer Hufschutz wurden von Andi Weishaupt behandelt. Seine These ist: «Alles, was starr ist, hat etwas Negatives, auf das was flexibel ist.» Mit der Hufpflege befasst sich Tierarzt Jürg Hugelshofer seit Jahrzehnten, er sagte: «Die Kunst besteht darin, den Huf richtig lesen zu können.» Wichtig war auch der Hinweis von Huforthopädin Melanie Engeler zu Hufschuhen: «Die Marke xy ist nicht zwingend für jeden Huf richtig.»  Nicht mehr auf den Huf selber, sondern auf von aussen wirkende Kräfte gingen Klaus Schöneich und die Pferdephysiotherapeutin Brigitte Stebler ein.

Die Teilnehmer des Symposiums PFERDE 2018 erhielten einen breiten Überblick zum Thema Huf. Die Veranstaltung war ein grosser Erfolg, was sich letztlich auch finanziell niederschlug. Der Gewinn aus den Symposien kommt Jahr für Jahr der Stiftung Pro Pferd zugute. Dafür gilt es allen zu danken, die massgeblich zu diesem tollen Erfolg beigetragen.

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Prof. Mike Weishaupt legt die wissenschaftliche Grundlage zur Weiterbildung rund um den Huf.

Stiftung und Verein Pro Pferd an der ExpoHorse

30.11. bis 2.12. 2018

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Erstmals sind Stiftung und Verein Pro Pferd an einer Publikumsmesse mit einem eigenen Stand vertreten. An der Expo Horse in der Messe Zürich ist dieser vom 30. November bis am 2. Dezember vis-à-vis der Horse Lounge zu finden, direkt neben dem Stand des Fachmagazins Kavallo. Kommen auch Sie vorbei, informieren Sie sich über aktuelle Forschungsprojekte und lernen Sie Vertreter aus dem Stiftungsrat und dem Vereinsvorstand kennen. Sie können auch an einem Wettbewerb teilnehmen, an dem es zahlreiche tolle Preise zu gewinnen gibt.