Neuer Vereinspräsident

Der Luzerner Patrick Zurbuchen ist neuer Präsident des Vereins Pro Pferd. Als Geschäftsführer der Stiftung hat er in den letzten drei Jahren schon viel bewegt.

Meine Passion für die Pferde erzeugte in mir den Wunsch, allgemein etwas zum Wohlergehen der Pferde zu leisten. Daher möchte ich meine Erfahrung konstruktiv einbringen und einen Beitrag zur positiven Entwicklung von Pro Pferd leisten und damit indirekt den Pferden Gutes tun», hat Patrick Zurbuchen vor drei Jahren an dieser Stelle gesagt.

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Damals übernahm der 1964 geborene Luzerner die Geschäftsführung der Stiftung Pro Pferd. Zu dieser Aufgabe kommt nun ein weiteres Engagement zum Wohle des Pferdes hinzu. An der auf dem Zirkularweg durchgeführten Mitgliederversammlung ist Zurbuchen Ende März zum neuen Präsidenten des Vereins Pro Pferd gewählt worden. «Ich bin über diesen Vertrauensbeweis hoch erfreut und bedanke mich bei allen Mitgliedern für das positive Votum. Es spornt mich und den ganzen Vorstand ungemein an», sagt er.


108 Vereinsmitglieder gaben ihre Stimme ab. Dabei wählten sie nicht nur Zurbuchen mit beeindruckender Mehrheit ins neue Amt. Allen Traktanden wurde im Sinne des Vorstandes zugestimmt, dem neu auch Prisca Di Profio und Anna-Katharina Meier angehören - neben den bisherigen Gaby Schmid und Peter Jegen. Zurbuchen dankte in seiner ersten Reaktion daher ebenso dem bisherigen Vorstand und vor allem seinem Vorgänger Lucas Anderes, der über ein Jahrzehnt lang den Verein präsidierte. Denn davon profitierte auch Zurbuchen. «Als Partner-Mitglied besuchen meine Frau und ich seit Jahren die Symposien mit grossem Interesse und wir gewinnen stets wertvolle Inputs. Erkenntnisse daraus versuchen wir in die täglichen Arbeit mit unseren Pferden einzubringen.» Kein Wunder also, rührt der neue Präsident für den Verein sogleich die Werbetrommel: «Ich kann jeder Pferdebesitzerin und jedem aktiven Reiter den Beitritt zum Verein wärmstens empfehlen. Einerseits unterstützt man die Stiftung, andererseits erhält man wichtige Forschungsergebnisse aus erster Hand».


Doch damit nicht genug. Weil Zurbuchen Stiftung und Verein als ein Ganzes sieht, hat er sich in den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer der Stiftung auch unermüdlich für die Vereinsmitglieder eingesetzt und diesbezüglich viel bewegt. Er initiierte den Messe-Auftritt von Pro Pferd, lancierte Kooperationen mit Fachzeitschriften wie «KAVALLO», organisierte Vorträge und ebnete den Weg dafür, dass trotz Corona-Krise der so wertvolle wissenschaftliche Input nicht versiegt. Ende April ging das erste Webinar von Pro Pferd über die Bühne und das «Mitreden» an den Horse Talks des HAFL in Zollikon wurde ermöglicht. Natürlich steht bei allen diesen Aktivitäten die fundierte Wissensvermittlung zum Wohle des Pferdes im Mittelpunkt. Doch nicht nur. Sie zeigen überdies, welches weitere Ziel Zurbuchen als Vereinspräsident und Geschäftsführer der Stiftung verfolgt. Er will die unterschiedlichsten Stakeholder vernetzen und damit für alle Pferde-Interessierten einen Mehrwert schaffen. Das hat in diesem Jahr den erfreulichen Nebeneffekt, dass ein aktives Vereinsmitglied von Pro Pferd in den Genuss von Vergünstigungen kommt, die in etwa einem Jahresbeitrag (Einzelmitglied, CHF 150) entsprechen. Wenn das Argument, Gutes für das Pferd zu tun, für einen Vereinsbeitritt also noch nicht ganz ausreicht, dann dürfte das «Wohlergehen» des eigenen Portemonnaies dafür sicherlich genügen. Wie sagte doch Zurbuchen zu Recht: «Ich kann jeder Pferdebesitzerin und aktiven Reiter den Beitritt zum Verein wärmstens empfehlen.»


Dies gilt umso mehr, als Zurbuchen verständliche Struktur in die Vielzahl von meist hochkomplexen Forschungsprojekten bringt. Das wird auch im Jahresbericht 2020 wieder so sein, der im Mai erscheint. Dafür werden die Projekte spezifischen Kategorien zugeordnet (Tierschutz, Medizin, Ausbildung, Biomechanik, Zucht und Haltung) und mit einprägsamen Icons illustriert. Tabellarisch wird zudem Ordnung in die laufende Arbeit gebracht, dank Angabe von Start, Ende, Status und Förderbeitrag eines jeden Projekts. Denn eine positive Entwicklung basiert letztlich ja auch auf der Kenntnis und der Bewertung des bisher Geleisteten.

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