Fuchs und Godel neu Pro-Pferd-Patrons

Aktualisiert: 25. Apr.

Mitgliederversammlung im Horse Park Zürich-Dielsdorf

Martin Fuchs (oben) und Robin Godel (unten) sind neu Patrons von Pro Pferd.

Rund 30 Mitglieder des Gönnervereins Pro Pferd haben am Samstag im Horse Park Zürich-Dielsdorf an der Mitgliederversammlung teilgenommen. Erst erhielten sie durch Anton Kräuliger, den Präsidenten des Rennvereins Zürich, einen vertieften Einblick in die polysportive Pferdesportanlage im Zürcher Unterland, Dann gab es von Patrick Zurbuchen, dem Präsidenten des Gönnervereins Pro Pferd und Geschäftsführer der Stiftung Pro Pferd viel Wissenswertes aus Verein und Stiftung. So beispielsweise, dass Martin Fuchs und Robin Godel neu zu den Patrons von Pro Pferd zählen.

Anton Kräuliger (links) begeistert die Vereinsmitglieder für den Zürcher Turf.

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«Das Wohlbefinden von Pferden wird im Leistungssport ein immer wichtigerer Faktor», wird der Weltcup-Finalsieger Martin Fuchs im Pro-Pferd-Jahresbericht 2021 zitiert und der erfolgreiche Schweizer Springreiter nennt als Basis dafür den artgerechten Tierschutz sowie die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Umgang mit dem Pferd. Dies bewog Martin Fuchs dazu, seinen Onkel Markus Fuchs als langjährigen Patron von Pro Pferd abzulösen. Robin Godel derweil betont, dass in der Vielseitigkeit gegenseitiges Vertrauen ein wichtiger Erfolgsfaktor sei: «Das Pferd kann dem Reiter nur dann vertrauen, wenn es respektvoll behandelt wird und seine Bedürfnisse berücksichtigt werden.»

Aus Verein und Stiftung wollen Vereinspräsident Patrick Zurbuchen (links) und Stiftungsratspräsident Martin Wipfli (rechts) eine starke Einheit zum Wohl des Pferdes machen


Für die Forschung zum Wohle des Pferdes überwies der Gönnerverein wie in früheren Jahren erneut 40'000 Franken an die Stiftung. Stiftungsratspräsident Martin Wipfli bedankte sich dafür bei den Vereinsmitgliedern und unterstrich die Bedeutung des Gönnervereins. Damit weiterhin möglichst viel Geld direkt dem Pferd zugute kommt, sprachen Vereinspräsident Patrick Zurbuchen wie Stiftungsratspräsident Wipfli von der Absicht, die Strukturen bei Pro Pferd verschlanken zu wollen. Statt über einen separat geführten Verein sollen die Mitglieder künftig als Gönner die Möglichkeit erhalten, ihren Beitrag direkt der Stiftung zu entrichten - so wie bei der Rega oder der Schweizer Paraplegiker Stiftung. In einer konsultativen Umfrage stiess die Idee auf viel Goodwill. Allerdings kam auch klar zum Ausdruck, dass weiterhin informative Veranstaltungen zum Gedankenaustausch und Networking erwünscht sind. «Das wird es weiter geben», bestätigten Zurbuchen und Wipfli unisono. Weil nur mit wohlwollenden Gönnerinnen und Gönnern zum Wohl des Pferdes beigetragen werden kann.

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