Jetzt braucht es künstliches PMSG zum Schutz trächtiger Stuten auf Island

Aktualisiert: 1. Feb.

Verlagerung der Blutfarmen von Südamerika in den Nordwesten Europas

Seit mehr als fünf Jahren unterstützt Pro Pferd die Forschung zur Entwicklung von künstlich hergestelltem PMSG (pregnant mare serum gonadotropin). Das in der industriellen Mastzucht verwendete Hormon wird auf brutale Weise trächtigen Stuten entnommen. Sogenannte Blutfarmen gab es bisher in Südamerika. Nun gibt es sie auch in Island, wie ein Beitrag des ARD-Magazins "plusminus" unter dem Titel "Warum Islandponys für unser billiges Schnitzel bluten müssen", zeigt. Jetzt braucht es das künstliche hergestellte PMSG also auch zum Schutz trächtiger Stuten auf Island! Pro Pferd konnte in den letzten Jahren weitere Folgestudien zu PMSG finanzieren (siehe Jahresbericht 2020), womit dessen Gewinnung aus dem Pferd bald nicht mehr notwendig sein wird. Denn die Markteinführung des künstlich hergestellten PMSG sollte in absehbarer Zeit erfolgen, was Blutfarmen und schreckliche Qualen für trächtige Stuten überflüssig macht - in Südamerika, auf Island oder wo auch immer die Produktion von billigem Fleisch über jeglichen ethischen Überlegungen steht.


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