• Pro Pferd

Monty Roberts an der Vetsuisse-Fakultät

Dienstag, 20. November 2018


Der «Pferdeflüsterer» mit dem Ausschuss des Stiftungsrates. Von rechts nach links: Ueli Stüssi, Monty Roberts, Brigitte von Rechenberg, Lucas Anderes und Peter Jegen.


Er ist schon 83 Jahre alt. Doch begeistern kann Monty Roberts noch immer. Das ist dem Amerikaner auch an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich gelungen, wo er sich am Dienstag auf Initiative von Prof. Dr. med. vet. Brigitte von Rechenberg mit dem Projektausschuss der Stiftung Pro Pferd traf und danach vor Studenten und Interessierten der Fakultät referierte. Roberts lehrt die Sprache der Pferde, die er Equus nennt. Grundlage dieser Sprache ist eine auf Vertrauen basierende Kommunikation. Denn für den «Pferdeflüsterer» ist Gewalt im Umgang mit Pferden kein probates Mittel. Deren negativen Auswirkungen hat er als Sohn eines gewalttätigen Vaters am eigenen Leib erfahren. Ein guter Trainer erreiche, dass ein Pferd das mache was er wolle. Ein hervorragender Trainer aber bewirke, dass auch das Pferd das machen will, was der Trainer wolle, sagte Monty. 


Der weltbekannte Amerikaner ist Patron der Stiftung Pro Pferd und Ehrendoktor der Vetsuisse-Fakultät der Uni Zürich. Seit Jahren befasst er sich auch mit Menschen, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Monty Roberts plädiert indes dafür, den englischen Ausdruck PTSD (post traumatic stress disorder) auf PTSI (post traumatic stress injury) zu ändern. Weil eine Störung, beispielsweise eine körperliche Verstümmelung, nicht einfach zu heilen sei - im Gegensatz zu einer Verletzung (injury), die geheilt werden könne. Mit seinem Konzept des  Join up sei das erstaunlich gut möglich, was dem Umgang mit den Pferden ein ganz neues und überaus interessantes Betätigungsfeld öffne.


Der Thematik der Interaktion zwischen Mensch und Pferd will sich auch die Stiftung Pro Pferd verstärkt annehmen. Wie der Mensch auf das Pferd wirkt, und wie das Pferd auf den Menschen, soll wissenschaftlich erforscht werden.

9 Ansichten

Über uns

Die Stiftung Pro Pferd fördert Forschungsprojekte zum Wohl des Pferdes und zur Verbesserung der Interaktion zwischen Mensch und Pferd. Bei der Evaluation der Projekte wird grosser Wert auf deren Praxisbezug gelegt, Ebenso ist die wissenschaftlich-medizinische Relevanz von zentraler Bedeutung.

In Partnerschaft mit

Röösli Sattelbau
Equi Nomic Dynamik im Sattel
Universität Zürich
La Belle der Sattel

Kontakt

Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich

  • Facebook

Partnermagazine

Kavallo
Passion

Copyright © Stiftung Pro Pferd